Welche LED-Farbe ist die Beste? Rot hat sich seit Jahren bewährt, grün ist auch gut erkennbar, gelb schon schlechter und blau am schlechtesten zu erkennen, da das menschliche Auge ab ca. 1m Probleme hat blau leuchtende Objekte scharf zu stellen. Darüber hinaus sind blaue und gelbe LEDs Aufgrund der Nähe ihrer Farbtemperatur zum Tageslicht nie so gut zu erkennen wie rot oder grün.
Ich habe mein LED-Thermometer an ein 230V Netzteil angeschlossen und jetzt ist die Anzeige nicht stabil. Die Temperatur schwankt im Bereich von +/-0,5°C. Dieses Phänomen haben wir bei schlecht gleichgerichteten Netzteilen bemerkt. z.B. Schaltnetzteilen. Versuchen Sie mal testweise das Thermometer direkt an eine Batterie anzuschließen. Hier wird die Anzeige nicht mehr schwanken. Nutzen Sie ein gutes Transformatornetzteil mit sauberer Gleichrichtung! Wenn Sie kein besseres Netzteil haben können Sie versuchen einen Kondensator (mind. 2200uF/16V) parallel zur Versorgungsspannung anzuschließen. Der Kondensator glättet die Spannung.
Nach dem
Einbau in ein Verbrennerfahrzeug spinnt die Anzeige des Thermometers. Sie
blinkt wild hin und her. Aber nur solange der Motor läuft. Auch hier
verursacht den Fehler die Versorgungsspannung. Der Regler der Lichtmaschine
sendet Hochfrequenzimpulse in die Spannung mit, welche dann die Elektronik des
Thermometers durcheinanderbringen.
Man kann das am Oszilloskop gut sehen.
Sie müssen die Spannung zum Thermometer trennen.
Das geht ganz einfach mit einer Diode in Reihe und einem Kondensator z.B.
1000uF Parallel zu den Spannungs-Anschlüssen des Thermometers.
Geht das Thermometer kaputt, wenn der Messbereich überschritten wird? Die meisten Thermometer zeigen beim Überschreiten des Messbereiches „Hi“ oder „HHH“ im Display. Die Anzeigen machen das problemlos mit. Allerdings fängt ein PVC-Kabel ab ca. 120°C an langsam zu zerfallen. (Es wird spröde) Dafür muss es allerdings sehr lange diesen Temperaturbereich ausgesetzt sein. Wir haben auch Sensoren mit speziellen Silikonmantel im Angebot. Diese halten ca. 180°C dauerhaft aus.
Ich möchte mir die Temperaturen meiner Heizung/Solarthermie-Anlage anzeigen lassen. Welche Anzeigen sind hierfür am besten geeignet? Da hier Temperaturen bis 100°C herrschen, können Sie beliebige Thermometer aus der Rubrik „Thermometer 100/110°C“ nehmen. Beim Montieren der Sensoren an Heizungsrohre kann man mit Wärmeleitpaste den Wärmeübergang (und damit die Anzeigegenauigkeit) noch etwas steigern. Wichtig ist hier vor allem die Messstelle mit etwas Dämmmaterial (z.B. Luftpolsterfolie) gegen Zugluft zu isolieren. Hierfür eignen sich Oberflächen-Sensoren am besten.
Zeigen auch die kleinen 3-stelligen Thermometer ein Minuszeichen bei Temperaturen unter 0 Grad an? Ja! Alle Thermometer zeigen das Minuszeichen an. Die ganz kleinen Thermometer, (mit nur 3 Ziffern) zeigen bis -9,9°C eine Nachkommastelle an und ab -10°C dann ganzstellig. (d.h. ohne Nachkommastelle)
Mein
Thermometer ist zu träge. Hier muss
man unterscheiden: Es gibt einmal die Trägheit der Anzeige; diese wird Sampling-rate
genannt. Damit ist gemeint wie oft die Anzeige den Wert neu berechnet bzw.
aktualisiert. Schnelle Thermometer zeigen 2 Werte pro Sekunde an. Langsame
Thermometer zeigen die Änderungen im 10 Sekunden Rhythmus. Schnelle
Thermometer sind aber nicht immer die richtige Wahl, da sie sehr „nervös“
wirken.
Weit wichtiger ist aber die Größe des Sensors. Je kleiner der Sensor, desto
schneller nimmt er die Temperatur des Mediums auf. (z.B. der Umgebungsluft)
Aber je kleiner der Sensor, desto empfindlicher ist er gegen mechanische
Einflüsse und geht dadurch schneller kaputt. Unsere Film-Sensoren sind sehr
schnell. Sie zeigen innerhalb weniger Sekunden eine steigende Temperatur, wenn
man sich dem Thermometer nähert, da sie sogar die Strahlungswärme des
menschlichen Körpers registrieren.